Physint: Die Gründe, warum Sony ausstieg
Wie wir bereits gestern berichteten, hat sich Sony gegen eine weitere Entwicklung von Hideo Kojimas Physint entschieden. Bloomberg hat nun einen ausführlichen Artikel zu diesem Thema veröffentlicht, der die Hintergründe dieser Entscheidung näher beleuchtet.
Ausschlaggebend sollen vor allem Zweifel an Budget, Profitabilität und der langfristigen Exklusivität gewesen sein. Die beiden bisherigen Kojima-Titel Death Stranding und Death Stranding 2 sollen hinter den Umsatz-Erwartungen von PlayStation zurückgeblieben sein. Zudem habe Physint interne Deadlines verpasst und sei bereits Jahre vor dem geplanten Release auf dem Weg gewesen, deutlich teurer als vorgesehen zu werden.
Ein weiteres Problem: Sony wollte offenbar keine Hunderte Millionen Dollar in ein Spiel investieren, das nicht dauerhaft exklusiv für PlayStation bleibt. Death Stranding und dessen Nachfolger erschienen ebenfalls zunächst exklusiv auf PlayStation, später aber auch für andere Plattformen.
Kojima Productions suchte daraufhin drei Monate lang nach einem neuen Partner. Gefunden wurde ausgerechnet Microsoft. Xbox übernimmt die Veröffentlichung von Physint für Xbox und PC. Darüber hinaus umfasst die Partnerschaft offenbar auch Film- und TV-Rechte an Physint sowie OD.